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Die Körperakupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin ist eine jahrtausendealte Heilmethode, die u.a. durch das Nadeln spezifischer Punkte Einfluss auf das Qi (die Lebensenergie, die den Körper auf Energieleitbahnen, den Meridianen, durchströmt) nimmt und dadurch die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert.

Neben dem Behandeln der Akupunkturpunkte per Nadelstich wird durch das Abbrennen von Moxakraut nahe den Punkten ebenfalls direkter Einfluss auf das Qi genommen.

Einer Körperakupunkturbehandlung geht eine Erstanamnese voraus, bei der neben der detaillierten Befragung des Patienten die Beurteilung der Zunge und der Pulsqualität von zentraler Bedeutung ist. Die Bewertung der Symptome und die Festlegung des Behandlungskonzeptes erfolgt vor allem unter Berücksichtigung der Fünf-Elemente-Lehre, der Betrachtung von Yin und Yang sowie von Fülle- und Leerezuständen; außerdem ist die Beurteilung der Lebensführung und der Ernährung wichtig, ebenso die Frage nach verursachenden inneren und äußeren Krankheitsfaktoren von Bedeutung.

Die Ohrakupunktur ist eine relative junge Therapie, die in den 1950er Jahren vom französischen Arzt Paul Nogier auf Grundlage überlieferten volksheilkundlichen Wissens entwickelt wurde. Bei der Ohrakupunktur nutzt man die Tatsache, dass der gesamte menschliche Körper auf der Ohrmuschel “abgebildet” ist (Somatotopie) und über diese auch erreicht werden kann.

Reizt man Punkte an der Ohrmuschel mit einem Nadelstich, so wird per Nervensystem über eine Schaltstelle zwischen Gehirn und Körper ein Signal in den erkrankten Zielbereich übermittelt und dort die Selbstheilung ausgelöst.

Die Schädelakupunktur lässt sich in zwei grundsätzlich unterschiedliche Akupunkturformen unterteilen, und zwar in die Chinesische Schädelakupunktur und in die Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA — Yamamoto New Scalp Acupuncture).

Die Chinesische Schädelakupunktur wurde von Neurochirurgen entwickelt und orientiert sich an der menschlichen Neuroanatomie. Es werden Punkte am Schädel genadelt (und der Reiz z. T. durch eine leichte Elektrostimulation verstärkt), die mit bestimmten Hirnarealen korrespondieren. So kann das Gehirn “lernen”, bestimmte Funktionen, die in erkrankten Hirnbereichen nicht mehr ausgeführt werden können, in andere, gesunde Areale zu verlagern.

Der japanische Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto hat seit den 1970er Jahren seine Neue Schädelakupunktur entwickelt. Er hat am Kopf Zonen entdeckt, die Körperareale repräsentieren (sog. Somatotope, vgl. Ohrakupunktur). Diese Zonen weisen kleinste Veränderungen der Muskeln und des Gewebes auf, wenn es Erkrankungen und Störungen in den korrelierenden Körperarealen gibt. Im Rahmen einer speziellen Hals- und Bauchdiagnose werde relevante Bereiche abgetastet, die Hinweise auf die Punkteauswahl für das Nadeln am Schädel geben.

Wirkprinzipien

Die chinesische Körperakupunktur gehört zu den Regulationstherapien und zielt auf einen Energieausgleich ab, Ohr- und Schädelakupunktur nutzen das Wirkprinzip der Reflexzonentherapie.

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Rainer Krell — Heilpraktiker
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